Stuttgart 21
Bereich: In den Nachrichten
gestartet: 17.08.2010 17:27 von Chekov
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Chekov | 17.08.2010 17:27 | 62.206.86.86
Verdeckte Subventionen und geschönte Kostenplanung - das Milliardenprojekt "Stuttgart 21" steht massiv in der Kritik. Jetzt kommt womöglich ein handfester Skandal hinzu: Bei einer Routinekontrolle des Zolls konnten rund 80 Prozent der überprüften Arbeiter keine ordnungsgemäßen Papiere vorweisen.
Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
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dimi | 17.08.2010 18:54 | 93.220.243.194
Ist doch normal - grade bei öffentlichen Bauvorhaben wir am Meisten mit Schwarzarbeit gearbeitet.
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Hirti | 17.08.2010 19:35 | 78.43.202.234
Ich steh weiterhin hinter dem Projekt, solange es finanzierbar bleibt.
Die Pressearbeit ist allerdings mies. |
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dimi | 17.08.2010 20:06 | 93.220.243.194
Die Idee hinter dem Projekt ist sicher gut und notwendig, aber die Kosten???
Frankfurt 21 und München 21 wurden ja schon aufgegeben, und kapazitätsmäßig wäre F21 sicher wesentlich notwendiger als S21. Stuttgart ist als Kopfbahnhof deutlich moderner angelegt als Frankfurt. Und die Grundstückspreise in F sind auch höher, so dass es sich leichter refinanzieren liesse. Aber der wichtigste Teil an S21 ist sicher die NBS Stuttgart - Ulm. Die Geißlinger Steige ist halt ein riesen Bremsklotz und Nadelöhr. |
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blini | 17.08.2010 21:31 | 80.129.95.254
Stuttgart ist sicherlich neben München,Frankfurt und Berlin die wichtigste Wirtschaftstadt Deutschlands und ich kann nur sagen das der Verkehr in Stuttgart wirklich eine Katasprophe ist!!! Es macht Sinn und ich kann die Leute nicht verstehen wo was gegen haben!!
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dimi | 18.08.2010 09:24 | 194.202.236.125
Ich bin ein bisschen verwundert, dass ausgerechnet die Stuttgarter hier, von denen ich den Eindruck hatte, dass sie eh nicht Bahn fahren, für das Projekt sind. Am wenigsten Vorteile bringt das Projekt eigentlich den einheimischen. Hier ist eher das Problem, mal abgesehen von den Steuergeldern, für die man ja auch was anderes machen könnte, dass S21 mindestens 10 Jahre eine Innenstadt mit Bauzäunen, Verkehrsinfarkt mit Unmengen von Baustellen LKW's usw. bedeutet, also eher Nachteile für die Stuttgarter. Die Vorteile haben in erster Linie die Durchreisenden.
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Chekov | 18.08.2010 09:31 | 62.206.86.86
Ich gebe dir recht, blini, der Verkehr in Stuttgart ist ätzend. Hat Stuttgart 21 damit was zu tun? Ich dachte da ginge es nur um den Bahnhof.
Dass das Projekt - wie alle öffentlichen Bauprojekte - deutlich teurer wird als geplant ist sowieso klar. Warum aber nicht vertraglich festgehalten wird, dass die Arbeiten nur vom Vertragspartner und nicht von Subunternehmen ausgeführt werden dürfen, ist mir ein Rätsel. Aber eigentlich wird einem hier nur wieder vor Augen geführt, wie es überall läuft. Politiker lassen sich über den Tisch ziehen (oder haben sogar ein Interesse daran), große Konzerne machen sich die Taschen mit Steuergeldern voll - die Zeche bezahlen die Bürger und die Niedriglöhner. --- Die Meldung von gestern passt dazu: Ex-Finanzminister Steinbrück gerät in die Kritik: Der SPD-Politiker verdient gut mit Vorträgen - doch im Bundestag lässt er es ausgesprochen ruhig angehen. Nimmt der ehemalige Krisenmanager seinen Job als Abgeordneter nicht ernst genug? Das System ist so gut wie am Ende - kein Wunder, dass die Bundeswehr im Inneren eingesetzt werden soll ... Man hat wohl Angst, der Bürger wachst irgendwann mal auf und zeigt den Politkaspern die gelbe oder rote Karte! Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
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Hirti | 18.08.2010 09:46 | 78.43.202.234
@Chekov:
Genau das meine ich mit mieser Pressearbeit. Stuttgart 21 ist eben nicht nur der Bahnhof. Es ist der neue Bahnhof, die NBS Nach Ulm, die Umgestaltung des Flughafens mit Anbindung ICE und vor allem der Bebauung des riesigen Geländes hinter dem Bahnhof, bei dem dann noch das jetzige Gleisfeld dazu kommt. (Was noch alles dazu gehört müsste ich nun nachschauen). Im Zuge der Bebauung werden auch neue Strassenbahnlinien gebaut. Auf dem Gelände sollen Geschäfte und Wohnungen (u.a Luxuswohnungen direkt am Park und glaub mir die gehen weg, egal welcher Preis) gebaut werden. Sicher wird diese Fläche irgendwann mal bebaut, fragt sich nur wann. Seit Stuttgart 21 geplant ist, liegt es einfach brach, das einzige was gebaut wurde sind 2 Bankhäuser und aktuell die neue Stadtbibliothek (die schon immer mit in der Planung bei Stuttgart 21 war). Ich habe mir das Konzept seinerzeit angeschaut als ich nach Stuttgart gezogen bin (1998) und war damals schon dafür (eben nur die Kosten). 99 wollten sie anfangen und 2007 fertig sein, daß es nun teuerer wird ist klar. PS: Und die Seitenflügel des Bahnhofs sehen einfach nur besch... aus ;-) PPS: Natürlich darf man aber keien Schwarzarbeiter einsetzen um Kosten zu sparen. Das bei S21 zu machen ist einfach blöd. |
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Chekov | 18.08.2010 10:28 | 62.206.86.86
Zitat von Hirti PPS: Natürlich darf man aber keien Schwarzarbeiter einsetzen um Kosten zu sparen. Das bei S21 zu machen ist einfach blöd. Wenn es wenigstens zur Kosteneinsparung beitragen würde - darum geht es aber nicht. Es geht um Gewinnmaximierung! Wie kann ich nach dem Gewinn der Ausschreibung noch mehr Geld ohne Risiko einmopsen? Ich mache ne eigene Ausschreibung und lasse meine Arbeit von anderen billiger machen ... so geht das dann weiter, bis man nicht mehr unterbieten kann, da sich die Lohnkosten nicht mehr weiter senken lassen. Die öffentliche Hand müsste dafür Sorge tragen, dass alles in einem Sozial verträglichen Rahmen abläuft - aber auch hier wird geschmiert und betrogen. Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
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Chekov | 01.10.2010 13:07 | 62.206.86.86
Da scheint sich die Politik ihr eigenes Grab zu schaufeln.
Besonders die CDU in BW scheint sich mit aller Gewalt gegen eine Wiederwahl zu stemmen. Da werden doch Erinnerungen an die Startbahn West Demos wach - die Älteren werden sich erinnern - am Ende gibt es noch einen Benno Ohnesorg! Aber da scheint unsere sonst so träge Politik ja darauf vorbereitet zu sein. Dumm nur, dass die Bundeswehr immer noch nicht im Innern eingesetzt werden kann ... obwohl, in Heiligendamm hat die Generalprobe ja geklappt. Ich sehe schon die Grünen als stärkste Partei in BW! Es könnte spannend werden! Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
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