Bei Bewerbung Bluttest

Bereich: Wirtschaft
gestartet: 30.10.2009 10:03 von Chekov
Daimler, Beiersdorf und Merck lassen bewerber bluten!

Tatsächlich bestätigt Beiersdorf-Sprecherin Claudia Fasse, dass seit Jahren "jeder Bewerber", der gute Aussichten auf eine Stelle im Unternehmen habe, auch im Hinblick auf seine Blutwerte getestet werde. Dabei untersuche der betriebsärztliche Dienst nur die Werte, die auch bei einer normalem hausärztlichen Untersuchung getestet würden. Diagnosen "auf Schwangerschaft, Aids, Drogen, Gendefekte und Tumore" gehörten nicht dazu, so Fasse.

nee, is klar ... das sind doch genau die interessanten werte! sagen dürfen sie das natürlich nicht.
Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
ach glaub mir...da wird der betriebsrat bzw irgendwelche anderen leute schon sicher sehr penibel drauf achten...

und solche tests werden sicher nur bei interessanteren stellen durchgeführt.
der betriebsrat kommt ja erst dann ins spiel, wenn der bewerber eingestellt wird. auf welche werte im eigenen labor getestet wird, bekommt kaum jemand mit, da die proben für die analyse ja anonym abgegeben werden. für das labor eines pharmaunternehmens dürfte es nichts ungewöhnliches sein das blut auf alles mögliche zu untersuchen - der biochemiker weiß nicht, ob es bei der probe um einen bewerber oder um eine medizinische studie geht.

'jeder bewerber' klingt nicht nur nach interessanten stellen ...
Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
Wurde bei mir damals (1999) auch schon gemacht...
Natürlich kannst Du ablehnen, aber was dann passiert(en könnte) kann sich ja wohl jeder denken.

Meine Leberwerte lagen damals ziemlich daneben
war aber anscheined ein Laborproblem...
grundsätzlich kann ich es auch irgendwie nachvollziehen. schliesslich wird es einem als arbeitgeber auch nicht leicht gemacht, leute später zu entlassen wenn sie erstmal in der firma sind.
und auch wenn es vermutlich nicht getestet wird find ich es genauso unverwerflich, dass ein arbeitgeber
- keine alkoholiker
- keine drogensüchtigen
- keine schwerkranken
- keine schwangeren
etc.
einstellen will...

solange es eben nun mal "freiwillig" ist muss man sich doch selbst grundsätzlich fragen, ob man überhaupt in einem unternehmen mit so einer firmenpolitik arbeiten will.

in anderen bereichen sind z.b. überprüfungen durch das bka von einem und seinem umfeld an der tagesordnung.

und solange solche tests doch eher die ausnahme sind(ich habe dieses jahr auch eine neue anstellung gefunden ohne zur ader gelassen zu werden) ist doch alles halb so wild.
aber das ist doch nur der anfang. irgendwann werden generell bluttests gemacht. dannn kann man chronisch kranke, diabetiker oder leute, die irgendwann evtl. mal krank werden aussortieren.

das sind alles dinge, die nur mich persönlich was angehen. ein arbeitgeber hat mich anhand meiner leistungen zu beurteilen ... nicht aufgrund meiner krankenakte. das ist diskriminierend, nix anderes. da könnte man auch familienväter/-mütter aussortieren, denn die kleinen sind öfters mal krank - und elter müssen sich dann um sie kümmern. kurzsichtigkeit, übergewicht ... wo soll die grenze gezogen werden.

dass ich durchleuchtet werde, wenn ich beim BND anfangen will ist ne andere sache. da geht es um staatliche sicherheit.

alleine die frage, ob eine frau schwanger ist, kann aufgrund des diskriminierungsgesetz zu einer klage des potentiellen ANs führen.
Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
naja, ich hab mich nicht beim bnd beworben und wäre, wenn die stelle geschaffen worden wäre, vom bka durchleuchtet worden;) Wobei ein wenig sicherheit in diesem sektor schon angemessen ist.

die sache ist doch einfach, dass bewerber einem das blaue vom himmel erzählen können. haben sie dann die stelle sind sie drin, und dann ist schwer leute loszuwerden.
warum soll ich mich dann nicht schützen dürfen. Klar ist es diskriminierend schwangerschaften oder krankheiten zu erfragen.
Zulässige fragen betreffen, auch wenn sie unter die kategorie stress-fragen fallen, sind fragen über krankheiten und suchtmittel.
So fragen hab ich auch fein gestellt bekommen, und auf so fragen sollte man als guter bewerber auch vorbereitet sein. Dafür gibts nun mal die ganzen Bücher;)
Auf jeden Fall würde man dort doch im zweifelsfall lügen.

Ich find es daher legitim das überprüft wird ob führende angestellte stress belastungen aushalten können, oder leute im strassen/luftverkehr alkohol/drogenprobleme verheimlichen.
oh zeiten, oh sitten...

überhaupt sollte man als Arbeitnehmer dankbar sein, für irgendwen arbeiten zu dürfen. da kann man sich schon mal ein bissel erniedrigen lassen.

immer schön ducken!
und dass man überhaupt geld dafür bekommt, dass man arbeiten geht ...
Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
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