Atomkraft

gestartet: 22.08.2009 20:56 von Chekov
Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
und? wieso haben die das ding dann? richtig! weil nur bescheuerte im bundestag sitzen. und wir dürfen dann bei der wahl wieder wählen. zwischen unterbelichtet, profilneurose und hormongesteuert. super!
jedes volk wählt die politiker, die es verdient ...

nein, mal im ernst: wer an den schaltstellen der politik ist denn so allwissend, dass er/sie jedes denkbare konzept prüfen kann oder so reich, sich für jede entscheidung externe prüfer zu leisten?
letztlich muss man sich darauf verlassen, dass ein energiekonzern (oder was auch immer) sein handwerk versteht.
oder man lässt es eben, weil man weiss, dass sich intensive fachkompetenz und gewinnoptimierung auf teufel komm raus gegenseitig ausschliessen. dann ist man vorsichtshalber nicht für die nutzung von kernenergie. und kommt evtl. auf die idee, die zuvor unterlassene prüfung in auftrag zu geben .
always look on the bright side of life
manche dinge sollten einfach nicht in privater hand sein. dazu gehört für mich energieversorgung, wasserwerke, straßen- und schienennetz.
Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
wenn ich schon lese, dass EON gesetze formuliert, die dann 1:1 so von der bundesregierung übernommen werden. in keiner anderen branche ist die durchmischung mit der politik so hoch wie auf dem energiesektor.
Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
sehe ich genau so. atomkraft gehört in staatliche hand.
atomkraft gehört schlicht und ergreifend abgeschafft. nur weil sie den konzernen satte gewinne beschert, wird sie betrieben. und wer glaubt, dass diejenigen die atomkraft kontrollieren sollen, die schon die arbeit der konzerne nicht kontrollieren können oder wollen, muss ein phantast sein.
ich glaube, spätestens wenn sich der staat um die entsorgung des atommülls kümmern muss, wird die atomkraft als energiequelle undiskutabel. so wirklich gefahrlos lässt sich das zeugs nämlich nicht verbuddeln...
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die KKWs stehen aber nun mal in der landschaft und werden auch noch weiter betrieben werden. wenn die laufzeit nicht verlängert wird, wird irgendwann auch schluss sein mit der kernkraft. ich hoffe nicht, dass es einen ausstieg vom ausstieg gibt. neue KKWs werden sowieso nicht gebaut werden, da die unwirtschaftlich für die betreiber sind.

egal, was man pro atomkraft anbringt, das problem des atommülls ist nicht lösbar - und wie schäbig damit umgegangen wird sieht man am atommülllager Asse.

man sollte hergehen und die kosten in verbindung mit dem atommüll (transport, lagerung) den betreibern in rechnung stellen (anstelle des steuerzahlers).
Der "Flow" wird dann erreicht, wenn sich die Anforderungen, die eine Situation stellt, und die eigenen Fähigkeiten im Gleichgewicht befinden, sodass man zu jedem Zeitpunkt das Gefühl von Kontrolle besitzt.
gute idee, das mit den kosten. dann braucht man nur noch keinen atomstrom kaufen und der betreiber bleibt auf den kosten sitzen.
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Genau um dieses Thema ging es letzten Mittwoch in "hart aber fair"

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20090819.php5?akt=1

Habe die Sendung auch geschaut. Mit dem Ausstieg aus der Atomkraft steht Deutschland momentan relativ alleine in Europa da. Selbst grenznahe Länder die bisher noch keine AKW's betreiben prüfen momentan die Option in die Atomkraft einzusteigen. Und einige EU Länder haben neue AKW's gerade in Bau.

Was ich damit sagen will ist, die Frage der Endlagerung hat noch keiner gelöst. Und selbst wenn wir bei uns alles abschalten, die Franzosen aber fast 60 AKW's in Betrieb haben, bleibt auch weiterhin die Gefahr eines Störfalls in unserer unmittelbaren Umgebung. Klar muss man erstmal unter dem eigenen Tisch kehren, aber global gesehen führt momentan kein Weg an der Atomkraft vorbei.
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